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AGB

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen der Heilpraktikerin:

Ira Moor
IMÉA-Ästhetik
Bahnstr. 38, 56743 Mendig

und ihren Patient/innen als Behandlungsvertrag im Sinne der §§ 611. BGB. Sie gelten für alle Leistungen und ästhetischen Behandlungen, die in der Praxis erbracht werden. Abweichende Geschäftsbedingungen von Patienten finden keine Anwendung, es sei denn , die Heilpraktikerin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. 

2. Leistungsangebot

Die Praxis bietet ästhetische und kosmetische Behandlungen an, insbesondere:

  • Faltenbehandlungen mit Hyaluronsäure

  • Kollagenstimulierende Behandlungen

  • Skin-Booster-Behandlungen

  • Mesotherapie

  • Kosmetische Behandlungen

  • Faltenbehandlungen mit Argireline

  • Injektionslipolyse

  • Radiofrequenz-Lifting (RF-Lifting)

  • Laserbehandlungen

Alle Behandlungen werden in den Praxisräumen persönlich und fachgerecht durchgeführt. Der aktuelle Leistungsumfang sowie Beschreibungen der Behandlungen sind auf der Praxis-Webseite oder im Beratungsgespräch einsehbar. Die Heilpraktikerin behält sich vor, das Leistungsangebot bei Bedarf anzupassen oder zu erweitern; ein dauerhafter Anspruch auf bestimmte Behandlungen besteht nicht.

3. Vertragsschluss und Terminvereinbarung

Ein Behandlungsvertrag kommt zustande, wenn die Patientin/der Patient das generelle Angebot der Heilpraktikerin annimmt und sich zwecks Behandlung an die Praxis wendet. Die Terminvereinbarung kann online über das Buchungsportal der Webseite, telefonisch oder persönlich erfolgen. Die Terminanfrage des Patienten stellt ein Angebot dar; der Behandlungsvertrag wird verbindlich geschlossen, sobald die Praxis den Termin bestätigt (z.B. durch Terminbestätigung per E-Mail/SMS oder mündlich am Telefon). Spätestens mit Inanspruchnahme der Behandlung vor Ort gelten diese AGB als vom Patienten akzeptiert.

Die Heilpraktikerin ist berechtigt, einen Behandlungsvertrag bzw. eine Termin-Anfrage ohne Angabe von Gründen abzulehnen, insbesondere wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann oder die gewünschte Leistung nicht in ihr Fachgebiet fällt oder aus rechtlichen Gründen unzulässig ist. In einem solchen Fall entstehen dem Patienten keine Kosten für die abgelehnte Behandlung. Sollte bis zur Ablehnung bereits eine Beratung oder Untersuchung erfolgt sein, bleibt der Honoraranspruch der Heilpraktikerin für diese erbrachten Leistungen erhalten. 

4. Behandlung und Patientenaufklärung

Die Durchführung der Behandlung erfolgt ausschließlich nach terminlicher Vereinbarung und gründlicher Aufklärung. Grundsätzlich werden nur geschäftsfähige Personen ab 18 Jahren behandelt; bei Minderjährigen ist eine schriftliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten erforderlich. Vor jeder Behandlung findet ein Beratungsgespräch statt, in dem der/die Patient/in über die geplante Methode, deren Ablauf, Wirkungsweise, mögliche Risiken und Alternativen informiert wird. Ohne diese persönliche Aufklärung und das Einverständnis des Patienten wird keine Behandlung durchgeführt. Die endgültige Entscheidung über die Art der Behandlung trifft der/die Patient/in nach ausführlicher Beratung frei soweit der/die Patient/in keine Entscheidung trifft, wählt die Heilpraktikerin die Methode, die dem mutmaßlichen Patientenwillen und dem Behandlungsziel am besten entspricht.  

Es wird ausdrücklich kein bestimmter Behandlungserfolg geschuldet. Ästhetische Behandlungen können je nach individueller Disposition unterschiedlich ausfallen; ein subjektiv erwartetes Ergebnis kann nicht garantiert oder versprochen werden. Insbesondere wird keine Garantie für Verträglichkeit oder Erfolg einer Behandlung übernommen. Der/die Patient/in ist verpflichtet, der Heilpraktikerin wahrheitsgemäß alle relevanten Angaben zu ihrer/seiner gesundheitlichen Verfassung zu machen, insbesondere über etwaige Krankheiten, Allergien, Medikamente oder Infektionen, die für die Behandlung wichtig sein könnten. Werden im Vorgespräch Fragen seitens des Patienten nicht vollständig oder nicht wahrheitsgemäß beantwortet, kann dies den Behandlungserfolg beeinträchtigen; in solchen Fällen übernimmt die Heilpraktikerin keine Haftung für daraus resultierende Schäden oder Misserfolge. Gleiches gilt, wenn der/die Patient/in vorgegebene Vor- oder Nachsorgemaßnahmen nicht befolgt; etwa Verhaltensempfehlungen nach einer Behandlung; auch hier trägt der/die Patient/in die Verantwortung für daraus entstehende Folgen.

4. Termine, Ausfall und Stornierung

Vereinbarte Behandlungstermine sind verbindlich einzuhalten. Sollte der Patient einen Termin nicht wahrnehmen können, wird um eine rechtzeitige Absage gebeten (möglichst mindestens 24 Stunden im Voraus), damit der Termin anderweitig vergeben werden kann. Wird ein Termin ohne vorherige Absage nicht wahrgenommen, behält sich die Praxis vor, das Ausfallhonorar in Höhe des vereinbarten Behandlungspreises in Rechnung zu stellen sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte. Ein Anspruch der/des Patienten/in auf Schadensersatz oder Ersatzleistung wegen nicht in Anspruch genommener Leistungen besteht nicht.

Dem/der Patient/in bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. 

Im Falle von unvorhersehbaren Ereignissen (z.B. akute Erkrankung, Unfall oder höhere Gewalt) wird von der Berechnung eines Ausfallhonorars abgesehen.

Kann die Heilpraktikerin einen bestätigten Termin aus von ihr nicht zu vertretenden Gründen (z.B. Krankheit, unvorhergesehene Umstände oder höhere Gewalt) nicht einhalten, wird der Patient schnellstmöglich informiert. in diesem Fall kann die Praxis den Termin verschieben oder vom Vertrag über die geplante Behandlung zurücktreten. Bereits erbrachte Zahlungen für die ausgefallene Behandlung (z.B. im Voraus gezahlte Gutscheine) werden im Falle eines Rücktritts erstattet. Weitergehende Ansprüche des Patienten aufgrund eines abgesagten Termins bestehen nicht, außer in Fällen von grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz seitens der Heilpraktikerin. Gesetzliche Rücktritts- und Kündigungsrechte der Parteien bleiben unberührt

5. Preise und Zahlungsbedingungen

Es gelten die Preise, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses (Terminbestätigung) auf der Webseite oder in der Praxis kommuniziert wurden. Alle Preise verstehen sich ,sofern nicht anders angegeben, als Endpreise in Euro (inklusive eventueller Umsatzsteuer). Bei Erscheinen neuer Preislisten verlieren frühere Preisangaben ihre Gültigkeit.

Das Honorar für die Behandlung ist nach Abschluss der jeweiligen Behandlung fällig. Eine Vorauszahlung ist nicht erforderlich. Vorkasse wird nicht verlangt. Die Zahlung erfolgt unmittelbar im Anschluss an die Behandlung in bar oder mittels EC-Karte (Girocard) gegen Quittung bzw. Rechnungsbeleg. Bei Beratungsleistungen ohne anschließende Behandlung kann die Praxis ebenfalls ein angemessenes Honorar berechnen, das ebenfalls sofort fällig wird. 

Hinweis: Die Heilpraktikerin nimmt nicht am System der gesetzlichen Krankenversicherung teil. Gesetzlich Versicherte erhalten grundsätzlich keine Erstattung der Behandlungskosten durch ihre Krankenkasse. Etwaige Ausnahmen sind vom Patienten eigenverantwortlich vorab mit der Krankenkasse zu klären. Privatversicherte, beihilfeberechtige oder zusatzversicherte Patienten können je nach Tarif einen Erstattungsanspruch gegenüber ihrer privaten Versicherung haben; die Praxis übernimmt jedoch keine Gewähr hierfür. Das Erstattungsverfahren und die Korrespondenz mit der Versicherung liegen allein in der Verantwortung des Patienten. Wichtig: Ein Erstattungsanspruch (ganz oder teilweise) gegenüber einer Versicherung berührt nicht die Pflicht des Patienten, das vereinbarte Honorar in voller Höhe an die Heilpraktikerin zu bezahlen. Die Vergütung ist vom Patienten unabhängig von jeglicher Versicherungsleistung zu begleichen. Eine Direktabrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen findet nicht statt. 

6. Gutscheine und Paketangebote

Die Praxis bietet Gutscheine zum Erwerb sowie ggf. vergünstigte Behandlungspakete an. Hierfür gelten folgende Bedingungen:

  • Wert- und Behandlungsgutscheine: Von der Praxis ausgestellte Gutscheine können für die angebotenen Leistungen eingelöst werden. Jeder Gutschein ist ab Ausstellungsdatum 12 Monate gültig, soweit auf dem Gutschein keine abweichende Gültigkeitsdauer vermerkt ist. Eine Barauszahlung des Gutscheinwertes ist ausgeschlossen. Gutscheine sind übertragbar, d.h. sie können nach vorheriger Rücksprache auch von anderen Personen eingelöst werden. Die Praxis haftet nicht für den Verlust oder die Unbrauchbarkeit von Gutscheincodes; der Kunde ist verpflichtet, Gutscheine sorgsam aufzubewahren.

  • Behandlungspakete: Paketangebote (mehrere Behandlungen zu einem Pauschalpreis oder mit Mengenrabatt) gelten pro Person und nur für die ausdrücklich benannten Leistungen. Die Gültigkeitsdauer von Paketleistungen wird beim Kauf mitgeteilt; in der Regel sollten alle im Paket enthaltenen Behandlungen innerhalb von 12 Monaten in Anspruch genommen werden, sofern nichts Abweichendes vereinbart ist. Eine Übertragung verbleibender Behandlungseinheiten auf andere Personen oder eine Auszahlung eines nicht genutzten Restguthabens aus Paketen ist ausgeschlossen, solange nicht eine gesetzliche Pflicht dazu besteht. Nimmt der/die Patient/in einzelne Behandlungen eines Pakets nicht in Anspruch, besteht kein Anspruch auf (Teil-)Erstattung; ein etwaiger Anspruch auf Kulanz liegt im Ermessen der Heilpraktikerin. 

7. Haftung

Die Haftung der Heilpraktikerin für Schadensersatz richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften, wird jedoch im Rahmen des rechtlich Zulässigen beschränkt: Die Heilpraktikerin haftet unbegrenzt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet sie nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht); in diesen Fällen ist die Haftung der Höhe nach auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine wesentliche Vertragspflicht ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Patient regelmäßig vertrauen darf. Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei ausdrücklich übernommenen Garantien oder nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften, etwa dem Produkthaftungsgesetz.

Keine Haftung besteht seitens der Heilpraktikerin für Schäden, die dadurch entstehen, dass der Patient schuldhaft Mitwirkungspflichten vernachlässigt oder Anweisungen (z.B. Hygiene- oder Verhaltensempfehlungen nach der Behandlung) nicht befolgt. Ebenso wird keine Haftung übernommen für Nachteile, die daraus resultieren, dass der Patient relevante gesundheitlichen Informationen vorenthalten hat (siehe auch Abschnitt 4). Der Heilpraktikerin ist es zudem gesetzlich untersagt, Heilungsversprechen abzugeben, folglich können aus dem Ausbleiben eines gewünschten Erfolgs keine Schadensersatzansprüche hergeleitet werden, sofern keine Pflichtverletzung der Heilpraktikerin vorliegt.

 

8. Datenschutz

Die Praxis behandelt personenbezogene Daten vertraulich und gemäß der Datenschutzerklärung auf der Webseite sowie den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen. Personenbezogenen Daten der Patienten (z.B. Name, Anschrift, Kontaktdaten, Gesundheitsangaben) werden ausschließlich zum Zweck der Terminvereinbarung, Behandlung und Abrechnung erhoben, gespeichert und verwendet. Behandlungsrelevante persönliche Angaben und medizinische Befunde werden in einer Patientenkartei dokumentiert und sicher aufbewahrt. Eine Weitergabe solcher Daten an Dritte erfolgt nicht ohne ausdrückliche Einwilligung des Patienten bzw. ohne gesetzliche Grundlage. Weitere Details zum Datenschutz, insbesondere zu den Rechten der Patienten (Auskunft, Berichtigung, Löschung etc.) entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung auf der Webseite. 

9. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften. Soweit keine entsprechenden gesetzlichen Vorschriften bestehen, verpflichten sich die Vertragsparteien, eine Regelung zu finden, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Gleiches gilt für etwaige Regelungslücken. 

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Zwingende Verbraucherrechte am Wohnsitz des Patienten bleiben, sofern anwendbar, unberührt. Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist im gesetzlichen Rahmen der Sitz der Praxis, sofern der/die Patient/in keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder es sich beim Patienten um einen Kaufmann handelt; in allen anderen Fällen gelten die gesetzlichen Gerichtsstandregelungen. 

Stand: Dezember 2025

Iméa Ästhetik Praxis 2026

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